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| "...Der Betrachter wird konfrontiert mit einem verschlungenen, ineinander verwobenen Netzwerk facettenreicher Formen, die vielfältige Assoziationen freisetzen und die bei aller diffizilen Divergenz doch auf ein Ziel ausgerichtet sind: auf Kommunikation, auf Verständigung, auf Toleranz, auf "Umarmung" im übertragenem Sinne. .... So geht es Russi mit seinen kommunizierenden, abstrahierten Formen in erster Linie darum, unter bewusster Vernachlässigung menschlicher Physionomie das innerste Wesen, den Kern des Humanen - wie etwa Emotionen und Handlungen zugrunde liegende Bewegründe - visuell fassbar werden zu lassen, essentielle Erkenntnisse von zeitloser Gültigkkeit zu erreichen. | Das gelingt ihm in vollendeter Ästhetik und klangvoller Rhythmik... Unendlich viele Aspekte und Elemente verdichten sich nach vorausgegangenem, langwierigem Schaffensprozess zu einheitlichen, räumlich wirkenden, berstend vitalen und doch fragil verletzlichen Kompositionen von hohem Reiz. Bruno Russi beschreitet damit einen formal über die Kubisten hinausweisenden Weg zu Ufern, an denen bei aller zweifelnden Skepsis doch das Prinzip Hoffnung waltet." Dr. Petra Rapp-Neumann, Kunsthistorikerin, -kritikerin, Bonn |